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Das UNbekannt-UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNbekannt-UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen.

Die Arbeitspalette - alles Wissenswerte zur PoppKultur in:
Theorie
- Thesen, Essays, Reflexionen
Praxis
- Inszenierungen, Installationen, Literaturen
Poiesis - Kritiken, Analysen, Rezensionen

Das Corpus Callosum - eineText-Trilogie zur digitalen Zeitenwende:
Norlando - Die Verwerfung - Haus der Halluzinationen

Das UNversum - der Sammlung und Erforschung von UN-Phänomenen gewidmet, um Zukunftsalternativen zu schaffen. Die zugehörige UNcyclopedia ist offen fürs Mitmachen. Viel Spaß!

HEAVY METALL KIDS

>> ein Tonterror-Livehörspiel von Lars Popp und helfersyndrom, frei nach Motiven im Werk von William S. Burroughs
>> mit Susanne Zaun und Philipp Schulte
>> Dramaturgie: Julia Siebert
>> Premiere am 11.03.10 bei zeitraumexit Mannheim >> Weitere Vorstellungen 12. und 13.03. //

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Zur Bildergalerie [© Produktion]

„Der Weg nach draußen ist der Weg hindurch.“

Inspiriert von Motiven im Werk von William S. Burroughs diskutieren und gründen in HEAVY METALL KIDS zwei Jugendliche der iPod-Generation eine Ton-Guerilla mit dem Ziel einer „elektroakustischen Revolution“. Mit reichlich Trash-Ironie erzählt ihr Hör-Spiel von gemeinsamen
„Tonterror“-Aktionen, dem Aufruf und der Anleitung zum Mitmachen und schließlich der totalen Ton-Apocalypse.
Radio- und Podcast-Ästhetik begegnen sich in der gegenseitigen Verstrickung von Strategien des Widerstands und deren "cooler" Affirmation in der Popkultur.

Interview mit dem SWR2 (Dschungelmagazin "Machete") vom 04.03. hören:

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COUNTRY MUSIC

>> Stück von Simon Stephens
>> mit Katharina Dalichau, Emilia Haag, Stefan Diekmann, André Felgenhauer
>> Ausstattung: Rahel Seitz
>> Dramaturgie: Alexandra Jacob
>> Premiere am 31.10.09 im Studio des Rheinischen Landestheaters Neuss
>> Weitere Vorstellungen: 06., 14. und 29.11. / 12. und 16.12. / 16. und 24.01. / 19.02. / 05.03. //

Das Plakat
Zur Bildergalerie [© BJörn Hickmann (Stage Pictures) / Rahel Seitz / rlt neuss]

Der achtzehnjährige Jamie wünscht sich mit seiner Freundin Lynsey ein besseres Leben weit weg von zu Hause: einen guten Job und ein Häuschen mit Garten. Um seine Träume zu verwirklichen, wird er gewalttätig: Mit einem geklauten Auto überfällt er die nächste Tankstelle und sticht den Jungen an der Kasse nieder. Doch einmal im Leben falsch abgebogen, geht auch alles weitere schief - und so findet sich Jamie einige Jahre später wegen Mordes im Gefängnis wieder. Er erfährt, dass Lynsey mit der gemeinsamen Tochter Emma woanders ein neues Leben ohne ihn angefangen hat.
Mit 39, endlich aus der Haft entlassen, sieht Jamie zum ersten Mal Emma wieder. Inzwischen ist sie erwachsen geworden und erinnert sich kaum noch an ihn. Droht auch sein letzter Traum - die Aussöhnung mit seiner Tochter - zu zerplatzen?

Kritik der DEUTSCHEN BÜHNE: Ohh...
Kritik der NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG: Begierig nach Biederkeit
Kritik des WDR5 (Scala - Aktuelles aus der Kultur) vom 09.11. hören:

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Vorbericht der NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG: Der Traum vom besseren Leben

COUNTRY MUSIC, eine Art Roadmovie, erzählt vom Erwachsenwerden, von unerfüllten Träumen und Fehlentscheidungen, aber auch von Hoffnungen und Sehnsüchten.

UNtelektuell

Jetzt auch noch das: Muss sich der UNtellektuelle von den wenigen, die ihn überhaupt noch verstehen, schon häufig den Vorwurf gefallen lassen, seine in langen, gedankendurchschwitzten Nächten mühevoll auf die Welt gezerrten Kopfgeburten seien unoriginiell (siehe hier) ereilt ihn jetzt auch noch die Schelte, mitschuldig zu sein an der allgemeinen geistigen Enge in unserer Republik.

THE SPIRIT OF CRISIS auf der Get-Away-Gala 02

>> eine andertouristische Reise-Performance der geheimagentur
>> Erster Teil am 14.08., 21 Uhr (90 min) >> Zweiter Teil am 29.08., 20 Uhr (120 min) >> Jeweils Kampnagel Hamburg, Internationales Sommerfestival //

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Zur Bildergalerie [© Geheimagentur]

„Book your next escape on british airways.com!“– Ferien sind Flucht. Wir flüchten aus unbefriedigenden Wirtschaftsverhältnissen, wir wollen raus aus der Arbeit, der alltäglichen Verknappung von Geld, Zeit, Leben: Wir sind Wirtschaftsflüchtlinge. Doch kaum sind wir raus aus der einen Ökonomie, landen wir schon in der nächsten: An den Pool kommt man nur mit Chip-Karte, die meisten netten Locals müssen uns was verkaufen und wir verwandeln uns umgehend in Agenten „touristischer Erschließung“. Die Tourismus-Industrie ist eine Schlepperbande, die aus unseren Fluchtimpulsen ein Geschäft macht.
Zugleich ist Tourismus aber auch ein bisschen wie Theater: Resorts sind quasi die Musicals unter den touristischen Angeboten; die Tipps aus dem Reiseführer die Handlungsanweisungen der Performance Art. Höchste Zeit also, die „tourism art“ zu erfinden und mit ihr neue Fluchtwege. Mit DIE GET-AWAY-GALA 01 veranstaltet die geheimagentur einen Crashkurs in Tourism Art und vergibt Stipendien für Forschungsreisen in einen anderen Tourismus. Und wenn am Ende des Festivals alle wieder da sind, dann feiern wir die GET-AWAY-GALA 02: Urlaub als Kunstform.

helfersyndrom war an der GET-AWAY-GALA mit dem Forschungsbeitrag / dem Fluchthilfe-Travelguide "reykjavik: THE SPIRIT OF CRISIS" beteiligt, hier ein Ausschnitt aus der Installation:

UNnovation

Endlich ist jemand auf die Existenz des UNversums aufmerksam geworden! Und kein Geringer: Bubblegeneration-Ökonom Umair Haque hat in einem Artikel auf harwardbusinnes.org den schönen Begriff "unnovation" geprägt.

"KUNST"

>> Stück von Yasmina Reza
>> mit Klaus-Michael Nix, Paul Steinbach, Tim Olrik Stöneberg
>> Licht: Klaus Pahlke >> Kostüme: Carola Vollath
>> Premiere am 29.09.07 im Studio des Theaters Trier
>> Weitere Vorstellungen: 05. und 12.10. / 21. und 29.11. / 01., 06., 08., 11., 14. und 21.12. // 2008: 05. und 13.01. / 02., 23. und 29.02. / 14., 15., 20., 24. und 29.03. / 02., 13. und 28.04. // 13., 20., 26. und 28.09. / 10., 12. und 23.10. / 08., 16. und 29.11. / 20.12. // 2009: 08. und 17.01. // 02., 09., 12., 19. und 30.04. / 17. und 28.05. /
03., 06., 10., 16., 24. und 27.06. / 03.07. // WA: 04.10. / 01.11. / 19.12. / 24.01. / 20.02. / 25.03. / 15.04. //

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Zur Bildergalerie [© ensch:media]

Eine Katastrophe wegen einer weißen Holzspanplatte: Serge hat sich ein Monochrom - ein völlig weißes Bild - gekauft. Marc wittert hinter dieser Investition keine Kunstleidenschaft, sondern bestenfalls dekadente Allüren - und somit das Schlimmste, was einer Freundschaft passieren kann: Unehrlichkeit. Yvan wird als dritter im Bunde immer tiefer in den nun aufflammenden Konflikt hineingezogen. Während ein Kampf um persönliche Ideale entbrennt und das leere Bild zum Auslöser absurdester Boshaftigkeiten wird, steuert die langjährige Freundschaft scheinbar unweigerlich einer Katastrophe entgegen...

Vorbericht des TRIERISCHEN VOLKSFREUNDS: Kunstdisput mit Folgen
Jubiläums-Bericht des TRIERISCHEN VOLKSFREUNDS: Die Kaffeemaschine heißt Huguette
Kritik des TRIERISCHEN VOLKSFREUNDS: Ein Bild, drei Männer und die Freundschaft
Kritik von 16VOR.DE: Die Kunst des Verstehens
Kritik von HUNDERTTAUSEND.DE: Trio mit Kloschüssel

UNflation(är)

Ein neuer Trick zur Bekämpfung der Deflation: versteckte Inflation! Seit dem 11. April gilt in Deutschland ein neues Lebensmittelrecht, das es Herstellern erlaubt, gewohnte Packungen mit weniger Ware zu befüllen. Wir kannten das ja schon - von Tintenpatronen oder Frühstücksflocken. Nun können solche versteckten Preiserhöhungen Dank neuem EU-Recht auch bei Tetrapack-Getränken, Schokolade und vielen anderen Lebensmitteln legal durchgeführt werden. Ausnahmen gelten nur für Wein, Sekt und Likör.

UNflationismus

Aktuell überbieten sich die Nachrichten wieder in Negativ-Schlagzeilen - da kommt, wie Gandalf auf dem weißen Roß in die Schlacht vor Helms Klamm, eine aufrichtende Nachricht des SPIEGEL dazwischen: Schwefelwasserstoff befördert Erektionen!

Die Wahrheit der Kunst im Zeitalter des Digitalen

- Plädoyer für die Passion des Paradoxes -

Wahrheit ist eine Ameisenidee. Viel wichtiger als Wahrheit ist Phantasie.
(Heiner Müller)

PROLEGOMENA

-In der Kunst gibt es weder eine Autonomie beanspruchende Poetik oder Theo­rie noch eine autonome Praxis. Das eine ist nie ohne die Kritik durch das ande­re denk- und machbar. Theorie und Praxis der Kunst sind ein auszuhaltendes produktives Paradox.

-Dieser Text versucht sich also an einem unmöglichen Diskurs: einer Art para­doxalen und unabgeschlossenen Phänomenologie / Philosophie der künstleri­schen Theorie und Praxis. Er folgt einerseits dem Gestus einer kühnen Behauptung, andererseits dem eines work in progress.

-Ein Paradox besteht aus zwei sich gegenüberstehenden Polen, deren Spannungs­verhältnis in einem weder dialektischen (nach Synthese strebenden) noch dis­junktiven (sich beide Pole unterordnenden) Dritten ausgehalten wird. Die fol­gende Fragmente behaupten für die ersten beiden Elemente die Namen Phanta­sie und Physis, für das dritte den Namen Pathos.


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