Skip to Content

START

Das UNbekannt-UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNbekannt-UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen.

Die Arbeitspalette - alles Wissenswerte zur PoppKultur in:
Theorie
- Thesen, Essays, Reflexionen
Praxis
- Inszenierungen, Installationen, Literaturen
Poiesis - Kritiken, Analysen, Rezensionen

Das Corpus Callosum - eine Roman-Trilogie zur digitalen Zeitenwende:
Norlando - Die Verwerfung - Haus der Halluzinationen

Das UNversum - der Sammlung und Erforschung von UN-Phänomenen gewidmet, um Zukunftsalternativen zu schaffen. Die zugehörige UNcyclopedia ist offen fürs Mitmachen. Viel Spaß!

UNlike-Button

Jetzt ist es raus: Facebook will das neue Google werden. Aber gegen den Like-It-Button-Generalangriff zur sozialen Übernahme des Netzes regt sich erster Widerstand.

UNkonferenzen

... haben in der Tat bereits stattgefunden. Zum Beispiel,  um über Digitale Demokratie nachzudenken, nämlich hier.

UNternehmen

Unternehmen heißt nicht einfach nur nehmen (und schon gar nicht nur von unten), sondern, wie man schon bei den Gebrüdern Grimm nachschlagen kann: hinunter / in sich hinein nehmen. Woran man ablesen kann, dass das Ziel eines jeden Unternehmens / jeder Unternehmung schon immer weniger das dabei herauskommende Produkt, als das Sich einverleiben / für sich Haben wollen war und ist. Tun also, nur um zu besitzen / konsumieren - was man schlimmstenfalls eben jemand anderem wegnehmen muss. Ein UNternehmen (nicht Unterlassen!) also kann kann diesem Handlungs-Autismus nur mit einem weiteren Paradox entkommen: indem das UNternehmen nicht mehr für mich allein, sondern für alle ist. Social Media ist also nur der erste Schritt. Nein, eigentlich korrekt: Der zweite vor dem ersten. Damit Social Media nicht die nächste Unternehmer-Blase generiert, muss zum rein virtuellen "jeder für alle" eben noch das konkrete Tun im Real Live hinzukommen: From Social Media to Social Strategy, wie Umair Haque das sehr schön beschreibt. Lets go!

HEAVY METALL KIDS

>> ein Tonterror-Livehörspiel von Lars Popp und helfersyndrom, frei nach Motiven im Werk von William S. Burroughs
>> mit Susanne Zaun und Philipp Schulte
>> Dramaturgie: Julia Siebert
>> Premiere am 11.03.10 bei zeitraumexit Mannheim >> Weitere Vorstellungen 12. und 13.03. //

Zur Bildergalerie
Zur Bildergalerie [© Peter Empl]

„Der Weg nach draußen ist der Weg hindurch.“

Inspiriert von Motiven im Werk von William S. Burroughs diskutieren und gründen in HEAVY METALL KIDS zwei Jugendliche der iPod-Generation eine Ton-Guerilla mit dem Ziel einer „elektroakustischen Revolution“. Mit reichlich Trash-Ironie erzählt ihr Hör-Spiel von gemeinsamen
„Tonterror“-Aktionen, dem Aufruf und der Anleitung zum Mitmachen und schließlich der totalen Ton-Apocalypse.
Radio- und Podcast-Ästhetik begegnen sich in der gegenseitigen Verstrickung von Strategien des Widerstands und deren "cooler" Affirmation in der Popkultur.

Kritik des MANNHEIMER MORGEN: Lauschangriff mal anders
Interview mit dem SWR2 (Dschungelmagazin "Machete") vom 04.03. hören:

You are missing some Flash content that should appear here! Perhaps your browser cannot display it, or maybe it did not initialize correctly.

COUNTRY MUSIC

>> Stück von Simon Stephens
>> mit Katharina Dalichau, Emilia Haag, Stefan Diekmann, André Felgenhauer
>> Ausstattung: Rahel Seitz
>> Dramaturgie: Alexandra Jacob
>> Premiere am 31.10.09 im Studio des Rheinischen Landestheaters Neuss
>> Weitere Vorstellungen: 06., 14. und 29.11. / 12. und 16.12. / 16. und 24.01. / 19.02. / 05.03. //

Das Plakat
Zur Bildergalerie [© BJörn Hickmann (Stage Pictures) / Rahel Seitz / rlt neuss]

Der achtzehnjährige Jamie wünscht sich mit seiner Freundin Lynsey ein besseres Leben weit weg von zu Hause: einen guten Job und ein Häuschen mit Garten. Um seine Träume zu verwirklichen, wird er gewalttätig: Mit einem geklauten Auto überfällt er die nächste Tankstelle und sticht den Jungen an der Kasse nieder. Doch einmal im Leben falsch abgebogen, geht auch alles weitere schief - und so findet sich Jamie einige Jahre später wegen Mordes im Gefängnis wieder. Er erfährt, dass Lynsey mit der gemeinsamen Tochter Emma woanders ein neues Leben ohne ihn angefangen hat.
Mit 39, endlich aus der Haft entlassen, sieht Jamie zum ersten Mal Emma wieder. Inzwischen ist sie erwachsen geworden und erinnert sich kaum noch an ihn. Droht auch sein letzter Traum - die Aussöhnung mit seiner Tochter - zu zerplatzen?

Kritik der DEUTSCHEN BÜHNE: Ohh...
Kritik der NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG: Begierig nach Biederkeit
Kritik des WDR5 (Scala - Aktuelles aus der Kultur) vom 09.11. hören:

You are missing some Flash content that should appear here! Perhaps your browser cannot display it, or maybe it did not initialize correctly.

Vorbericht der NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG: Der Traum vom besseren Leben

COUNTRY MUSIC, eine Art Roadmovie, erzählt vom Erwachsenwerden, von unerfüllten Träumen und Fehlentscheidungen, aber auch von Hoffnungen und Sehnsüchten.

Die Wahrheit der Kunst im Zeitalter des Digitalen

- Plädoyer für die Passion des Paradoxes -

Wahrheit ist eine Ameisenidee. Viel wichtiger als Wahrheit ist Phantasie.
(Heiner Müller)

PROLEGOMENA

-In der Kunst gibt es weder eine Autonomie beanspruchende Poetik oder Theo­rie noch eine autonome Praxis. Das eine ist nie ohne die Kritik durch das ande­re denk- und machbar. Theorie und Praxis der Kunst sind ein auszuhaltendes produktives Paradox.

-Dieser Text versucht sich also an einem unmöglichen Diskurs: einer Art para­doxalen und unabgeschlossenen Phänomenologie / Philosophie der künstleri­schen Theorie und Praxis. Er folgt einerseits dem Gestus einer kühnen Behauptung, andererseits dem eines work in progress.

-Ein Paradox besteht aus zwei sich gegenüberstehenden Polen, deren Spannungs­verhältnis in einem weder dialektischen (nach Synthese strebenden) noch dis­junktiven (sich beide Pole unterordnenden) Dritten ausgehalten wird. Die fol­gende Fragmente behaupten für die ersten beiden Elemente die Namen Phanta­sie und Physis, für das dritte den Namen Pathos.


Vollständiger Text als PDF

Inhalt abgleichen