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Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
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KÄLTE

> Stück von Lars Norén
>> mit Christoph Bangerter, Jan Brunhoeber, Alexander Ourth, Tim Olrik Stöneberg
>> Kostüme: Carola Vollath >> Licht: Klaus Pahlke
>> Premiere am 07.10.05 im Studio des Theaters Trier
>> Weitere Vorstellungen: 15. und 29.10. / 04., 19. und 26.11. / 04., 12. und 17.12. // 2006: 19. und 23.01. / 21.02. / 14.03. / 01.04. / 04. und 30.05. // 26.09. / 6. und 24.10. / 03. und 23.11. / 02. und 20.12. // 2007: 12. und 17.01. //

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Zur Bildergalerie [© ensch:media]

Drei junge Männer besaufen sich zu Beginn der Sommerferien im Wald. Ein ausländischer Mitschüler wird zum Mitsaufen genötigt. Es muss heute noch etwas passieren. Knapp und komprimiert erzählt der schwedische Autor und Regisseur Lars Norén eine Geschichte von Sozialneid, Fremdenfeindlichkeit und regressiver Gewaltbereitschaft. Seine drei junge Männer tragen das Selbstbewusstsein einer sozialen Unterklasse zur Schau. Ihre Wünsche und Ziele sind kindlich radikal und naiv gewalttätig zugleich. Gegen den vierten, der zufällig vorbeikommt, steigern sie sich in einen Rausch der Zerstörung.

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Norén schrieb für das Deutsche Theater zuletzt Tristano und inszenierte die Uraufführung im Dezember 2001. Als Regisseur hat er selbst mit Häftlingen und jungen Neonazis zusammen gearbeitet. Der Schwede ist ein durch und durch politischer Autor (Personenkreis 3.1, Dämonen). Zu Personenkreis 3.1 sagte Norén im Interview: "Hinter dem, was sie (die Figuren) tun, verbergen sich Fantasien zu töten und getötet zu werden." In KÄLTE, wenige Jahre später entstanden, töten die Figuren. Zeitzeichen.

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