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Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
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CORDELIA KANN AUCH ANDERS

>> Solo Theatralico für eine Schauspielerin mit Texten von Augustinus, Brentano, Euripides, Nietzsche, Racine, Schiller
>> mit Vanessa Daun
>> Premiere am 22.04.06 im Grabungsmuseum Coburg >> Weitere Vorstellungen: 23., 24. und 30.04. / 01.05.
>> Produzent: Cross Art e.V., Coburg

Cordula Streitzig, eine junge Schauspielerin auf der Suche nach dem nächsten Engagement, findet sich unverhofft – eine Tüte auf dem Kopf, die Hände an einen Stuhl gefesselt – in einem leeren Raum wieder. Gerade wollte sie das Vorsprechen beginnen und sich präsentieren. Doch nun muß sie feststellen, daß man sie gefangen und ihr eine Frist gesetzt hat. Cordula, obwohl niemand ihr antwortet, bleibt nichts übrig, als zu improvisieren. Denn welches Schicksal droht ihr, wenn die Zeit um ist, und sie sich vor ihren unsichtbaren Beobachtern nicht bewiesen hat?


Stücktext als PDF

Kritik der NEUEN PRESSE COBURG: Im Folterkeller der Marktwirtschaft (Teil 1)
Kritik der NEUEN PRESSE COBURG: Im Folterkeller der Marktwirtschaft (Teil 2)
Kritik des COBURGER TAGEBLATTS: Packende Rollenspiele

CORDELIA KANN AUCH ANDERS treibt auf tragikomische Weise die Situation eines Vorstellungsgesprächs auf die Spitze, um am Beispiel einer buchstäblich „um ihr Leben“ agierenden Schauspielerin die absurden Manöver im Kampf um den Arbeitsplatz zu verhandeln – auch als unterhaltsamer Ritt durch die Theatergeschichte und –genres und den damit verbundenen Klischees.

Wie finde ich heraus, was meinem Gegenüber gefällt? Wieviel nackte Haut darf ich zeigen? Welche Rollenspiele sind angebracht? Wie komme ich zu meinem Recht und lasse ihn zugleich glauben, es wäre sein Verdienst gewesen? Wie kann ich herausfinden, ob diese Stelle mir endlich maximale Befriedigung bereiten wird?

Besondere Atmosphäre garantierte der Aufführungsort: Das Grabungsmusem Kirchhof Coburg bot echte Ruinenkulisse in einem Stahlraum unter der Erde. Außerdem fand die letzte Vorstellung in Coburg - passend zum Thema - am 1. Mai, Tag der Arbeit, statt.

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