Skip to Content

Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
Außerdem kann man sich im UNversum bzw. der zugehörigen UNcyclopedia über diverse UNdinge informieren. Oder auch selbst über solche berichten.
Gäste können - unter Angabe der Email - kommentieren. Wer sich (unten links) registriert, kann darüberhinaus selbst UNartikel verfassen.


Die Macht der Möglichkeit

>> nach Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe
>> mit Steffen Popp, Thomas Lackner, Holger Schäfer, Burkhard Wein
>> Premiere am 29.12.99 - Insel, Coburg
>> Produzent: Cross Art e.V., Coburg

Ein Dichter trifft nach seinem irdischen Ableben in "Arkadien" auf Edgar Allan Poe und schildert ihm die Vernichtung der Erde durch einen Kometen sowie sein eigenes Todeserlebnis. Daraufhin wird er von Poe über die Macht der Worte und der Fiktionen belehrt.

NEUE PRESSE COBURG, Silvester 99 >> die jungen, engagierten Kulturmacher bewiesen am Mittwochabend nicht nur, das es abseits ausgetretener Kulturpfade Neues zu entdecken gibt, sondern leisteten einen höchst nachdenkenswerten und auch augenzwinkernden Beitrag zur aktuellen Milleniumshysterie >> Die spannende Textgestaltung durch die Schauspieler gab dem Hörspiel seine Live-Würze >> Der herzliche Beifall der Zuhörer unterstrich den Erfolg der ungewöhnlichen Aufführung

COBURGER TAGEBLATT, Silvester 99 >> ein Hör-Spiel ganz eigener Art >> vielgestaltige (Klang-)Untermalung zwischen pointiert platziertem akustischen Kontrapunkt und gleichsam die Bedeutung des gesprochenen Wortes verdoppelnder Unterstreichung >> Der Abend erweist sich als fraglos ehrgeiziges, interessantes Experiment - ein Live-Hörspiel, das seinen spezifischen Reiz aus einer bewussten dramatischen Brechung bezieht >> Denn die Akteure sind für das Publikum hinter einem Vorhang verborgen, ihr Agieren allerdings hinter diesem Vorhang wird via Videokamera live auf einem Monitor im Zuschauerraum vermittelt sichtbar gemacht >> eine reizvolle Annäherung an die spekulative Sprachartistik Edgar Allan Poes

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.