Skip to Content

Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
Außerdem kann man sich im UNversum bzw. der zugehörigen UNcyclopedia über diverse UNdinge informieren. Oder auch selbst über solche berichten.
Gäste können - unter Angabe der Email - kommentieren. Wer sich (unten links) registriert, kann darüberhinaus selbst UNartikel verfassen.


UNnovation

Endlich ist jemand auf die Existenz des UNversums aufmerksam geworden! Und kein Geringer: Bubblegeneration-Ökonom Umair Haque hat in einem Artikel auf harwardbusinnes.org den schönen Begriff "unnovation" geprägt. Demnach bedeute echte Innovation, die ja mittlerweile von jedem behauptet wird, der mit irgendwas irgendwie Geld verdienen will, einen authentischen, nachhaltigen Wohlfahrtsgewinn für alle. "Do stuff that matters" nennt Haque das in Kurzform und muss konstatieren: "Unfortunately, much of what our economy produces today isn't innovative - it's unnovative." Endlich traut sich jemand laut auszusprechen: Autos, Finanzprodukte, Windows - alles unnovativ! Umso bedenklicher, dass im Moment ein hysterischer Kulturkampf um das innovationsfreudige Internet und das E-Book entbrannt ist, nachzulesen u.a. hier.
Statt aber sich Gedanken darüber zu machen, wie die Wissens- und Kultur-Arbeiter, die wir alle doch (klamm)heimlich immer mehr werden, in der neuen Medien-Zukunft an ihr Einkommen kommen sollen, versucht man panisch die alten Regularien zu verteidigen (oder eben Zensur-Schranken aufzustellen), obwohl sie durch die Dynamik des Netzes längst unumkehrbar unterlaufen sind. Derweilen sind andere schon wieder einen Schritt weiter und erfinden mit dem All-In-One-Messaging Tool "Wave" mal eben den gesamten Komplex der Kommunikations-/Filesharing-/Textproduktions-Netzwerke neu. Schade, dass wir soetwas noch immer der Datenkrake Google überlassen. Dabei ist es doch eigentlich simpel: "more substance, and less hype", wie Haque sagt. Dann klappts vielleicht auch wieder mit der süssen Nachbarin economy. Muß ja nicht gleich ne Liebesheirat werden.

Kommentare

Technologiekritik / Why Big Media's Counter-Revolution will fail

Unbedingt das und das lesen!

Was im Unternehmen für Innovation zusammenpassen muss

fragt sich Guenther Dueck, und zwar hier

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.