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Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
Außerdem kann man sich im UNversum bzw. der zugehörigen UNcyclopedia über diverse UNdinge informieren. Oder auch selbst über solche berichten.
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NORLANDO oder DAS ENDE DES 23. JAHRHUNDERTS

Neujahr Zweitausendeins: Er­wachen im alten Kinderzim­mer bei den Eltern. Bilder tanzen auf öligem Wasser. Auf der Zunge Geschmack von Ameisenkot. Im Spiegel Das Bildnis des Dorian Gray. Gän­sehaut. Blau­gelbe Muster auf die Lenden gestickt. War er doch noch standhaft ge­worden, hatte den Sieg nach Hause getragen?
Unerwartetes Begeh­ren nach warmer Haut. Wer war Urischka. Das Weib ist die Quel­le, das Zufallsprinzip, der
Schmetterlings-Flügel­schlag im de­terministischen Universum: Eine verteilt einen Korb und verändert schon den Lauf der Ge­schichte.


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Roland Iobst, Theorie-Junkie und dementsprechend erfolglos im Leben, wagt einen erneuten Annäherungsversuch an seine Jugendliebe Carola – und erlebt endgültig sein Waterloo. Grund genug, sich wieder in seine Gedankenspiele zu flüchten. Die wachsen sich zu einer Spurensuche in der deutschen Literatur aus, die immer tiefer in die Vergangenheit eines großen Mysteriums vorstößt. Bald spielen nicht nur Karl der Große oder die französischen Katharer-Ketzer tragende Rollen – es treten auch mächtige Geheimbünde und Doppelgänger, Laurel&Hardy sowie obdachlose Kentauren auf den Plan, um Roland sein Wissen abzujagen. Fakt und Fiktion, Herzschmerzen und Kopfgeburten wirbeln durcheinander: bis zur Konfrontation mit einem unvermuteten Gegner.

Der Roman entblättert eine satirische Chronik des Krisenjahrs 2001 und verschneidet altmodisches Fabulieren mit der neuen Oralität des Netzes. Auf 487 Normseiten werden ein Stück Zeitgeschichte und Lebensgefühl am Beginn der Nuller Jahre, Wandelungen der Berliner Republik festgehalten und eine Übergangsge­neration porträtiert, die zwischen intellektueller Esoterik und konsumistischem Karrieredenken eigentlich nur ihren Platz zu finden versucht.
NORLANDO
ist Teil einer losen Tri­logie, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven der Digitalisierung Vernetzung Globalisierung unserer Jahrtausendwende-Wirklichkeit zu nähern versucht.


Auszug als PDF

Interessierte Verlage können das vollständige Manuskript bzw. ein Exposé mit weiteren Leseproben gerne hier bei mir anfordern.

Bisherige öffentliche Lesungen:
- 28. Oktober 2011, Mannheim, Kaprow-Bar, zeitraumexit
- 22. Juni 2011, Offenbach-Rumpenheim, Schloßpark-Mausoleum, RUK Kultur e.V.
- 2005, Berlin, Bibliothek am Wasserturm, in der Endausscheidung zum 8. Literaturpreis Prenzlauer Berg
- Juli 2004, Coburg, Gaststätte Münchner Hofbräu, Cross Art e.V.
- Pfingsten 2003, Coburg, Stadtbücherei, Festival "Plakatieren Verboten"
- Winter 2002, Gießen, Festival "ATWentskalender"

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