Steffen Popp und Lars Popp, geboren 23.07.1976 in Erlangen, studierten 1998-2003 in Giessen Drama, Theater, Medien (Angewandte Theaterwissenschaften) und arbeiten derzeit als freier Regisseur und Autor u.a. am Theater Trier und der Landesbühne Bruchsal.
WERDEGANG:
Erste Schritte 1996-1999 in der Statisterie und im Jugendclub am Landestheater Coburg.
Ab 1998 erste inszenatorische Gehversuche in der freien Szene in Coburg:
- KREON UND ANTIGONE (Montage verschiedener Antigone-Fassungen)
- MOND AUF DEM RÜCKEN (Stück von Kerstin Specht)
- DIE MACHT DER MÖGLICHKEIT (Live-Hörspiel nach E. A. Poe).
Regieassistenzen am Landestheater Coburg bei Die Schaukel von Edna Mazya und Gretchen 89ff. von Lutz Hübner sowie bei Heiner Goebbels für das Szenische Konzert No Arrival No Parking - Navigation Part III im Rahmen des London International Festival Of Theatre.
Gründungsmitglied von Cross Art e.V. zur Förderung unabhängiger Kunst in Coburg.
Ab 2001 freie Arbeiten im Studiumskontext:
- MALLPASSANT. (Hörtheaterstück u.a. in Marburg (Festival Theatermaschine), und an den Hamburger Kammerspielen (Festival die Wüste lebt).
- QUIET IN THE VALLEY OF UNREST (Klanginstallation in Brügge, Belgien (Kulturhauptstadt 2002, next.wav). Hörspielversion gesendet vom HR2 und DeutschlandradioBerlin).
- ARSENAL DER MINOTAUREN (Hörstück / Staatstheater Darmstadt, Diplomarbeit).
- REDIRECTED (Performance-Serie u.a. für das Plateaux-Festival am Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt und dem Festival der jungen Talente, Offenbach).
- Verschiedene Video- und Audio-Projekte im Aufbaustudiengang Medienautor an der Hochschule der Medien Stuttgart.
Oktober 2004 - August 2007 Regieassistent und Regisseur am Theater Trier, bisherige Inszenierungen:
- KÄLTE (Stück von Lars Norén)
- WOMANBOMB (Monolog von Ivana Sajko)
- CORDELIA KANN AUCH ANDERS (Monolog von Steffen Popp)
- SUPERFLEX (Stück von Steffen Popp)
- CREEPS (Stück von Lutz Hübner)
- KUNST (Stück von Yasmina Reza)
- VERBRENNUNGEN (Stück von Wajdi Mouawad)
Kommende Inszenierungen:
- DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI (Stück von Hans Weingartner/ Gunnar Dreßler, Landesbühne Bruchsal, Hexagon, Premiere 24. Januar 09)
Außerdem Arbeit an der Veröffentlichung der Romane DIE UNSÄGLICHEN WORTE und DIE EMPFINDLICHKEIT DER MATERIE.
VERÖFFENTLICHUNGEN:
Literatur:
- BLINDENSUCHE. Minimelodrama. In: Shanghai Opera. Literatur in Mittelhessen. Zeitschrift des Literaturbüro Gießen, 2004
- MATT. Kurzgeschichte. In: Treffpunkt der Sinne. Infobroschüre von Cross Art e.V. und Landestheater Coburg, 2002
Theorie:
- SHAKESPEARE GOES GOTHIC. Horror und Phantastik im Drama am Beispiel von King Lear. Wetzlar: Phantastische Bibliothek, 2004. Schriftenreihe
und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Band 62
- Jens Heitjohann, Steffen Popp: REDIRECTING THE NET - Theatrale Streifzüge zwischen Biotechnologie und Semiotik. In: Christoph Bieber, Claus Leggewie (Hg.): "Interaktivität. Ein transdisziplinärer Schlüsselbegriff". Reihe "Interaktiva". Campus Verlag, 2004
Sonstiges/Preise:
Mit „Eine erbauliche Chronik in sieben Teilen, worin die tragische aber lehrreiche Wahrheit über Adtl, sein Leben & Streben, sein Werk & sein Wirken, in Treue von einem Anhänger dargetan wird“ Endrundenteilnehmer zum Literaturpreis „Prenzlauer Berg“ 2005 sowie auf der Shortlist der 20 Vorausgewählten aus 800 Einsendungen für den "Debütpreis Online" von www.poetenladen.de im März 2006.