Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.
Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
Außerdem kann man sich im UNversum bzw. der zugehörigen UNcyclopedia über diverse UNdinge informieren. Oder auch selbst über solche berichten.
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UNverfassungslos
... steht man manchmal vor gewissen Situationen der Folter, wie sie heute vor allem in gewissen temporär autonomen Zonen praktiziert wird, die sich, in Freibeuter-Manier unwissentlich einen Kunstbegriff kapernd, als camp ausgeben: Dschungelcamp, Bootcamp, Guantanamo. Oder vor dem Treiben der Banken, deren Zügellosigkeit sie jetzt, nach dem großen Crash, nach mehr Einfassung des Marktes rufen läßt. Ein Versuch, davon abzulenken, daß die Verfassung, die dabei unterlaufen wurde, von ihren Schützern in Wahrheit nur darum so verbissen verteidigt wird, weil sie schon lange ihr Verfallsdatum überschritten hat? Statt sich also nur noch das davon heraus zupicken, was noch genießbar ist und für den Rest andere Küchen und Köche für zuständig zu erklären - lieber gleich ein neues Gesellschaftsrezept verhandeln.






















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