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BÜCHNER international. Produktionen, Positionen, Perspektiven

Festival | Arbeitsbuch

Auf das Leben und Werk Georg Büchners lenken die Gedenkjahre 2012 und 2013 den Blick weit über Hessens Grenzen hinaus. Zu den herausragenden Veranstaltungen zählt dabei das einmalige Theaterfestival „BÜCHNER international”, das im Juni 2013 im Stadttheater Gießen stattfindet. Eingeladen sind Produktionen aus acht Ländern, die auf ästhetisch höchst unterschiedliche Weise Büchners Texte lebendig werden lassen. Mit Musiktheater aus Belgien bis Tanz aus Korea, weltberühmten Truppen wie NTGent und der Handspring Puppet Company bis „Newcomern” wie [pH2]: estado de teatro aus Brasilien bietet das Festival ein Kaleidoskop der weltweiten Büchner-Rezeption. Im Rahmenprogramm „Anatomie Büchner” wird der Dichter, Forscher und Politiker auf vielfache Weise seziert, untersucht und wieder zusammengesetzt. Zu erleben sind Performances, Vorträge und Projekte, die zum Teil eigens für das Festival entwickelt werden. „BÜCHNER international – Produktionen, Positionen, Perspektiven” stellt das Festivalprogramm ausführlich vor, versammelt daneben aber auch Essays internationaler Autoren über das Weltphänomen Georg Büchner.

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WAS IHR WOLLT: Theatrales Findbuch

Performance | Dokumentarstück

Jetzt – so die zentrale Botschaft aller Reden über die Zukunft – müssen wir die Entscheidungen darüber treffen, wie wir zukünftig leben wollen. Da jedoch die Zukunft auch nicht mehr ist, was sie früher einmal war, nehmen wir uns nun dieser vielleicht rätselhaftesten Erfindung des menschlichen Geistes an. Zitate aus medialen Erregungs-, Wehklage-, und Beschwichtigungs-Kampagnen werden in den Raum geschleudert. Die Zukunft ist ein Rausch(en). Zwischendurch wird Polka getanzt und vornehm masturbiert und zwar zu dritt, um endlich die Fülle zukunftsbeflissener Wirklichkeiten auf, vor und hinter der Bühne so heftig in die Mangel zu nehmen, dass daraus wieder Möglichkeiten werden.

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Ich finde es gut, daß im Theater alle umsonst arbeiten. Da ist man doch gerne dabei.

Performance | Dokumentarstück

Drei Performerinnen treten als hyperkulturelle Zitatensammlung und Identitätshervor-bringerinnen in die Arena. Yeah! Sie sind Medea, Iphigenie, Maria Stuart, Elisabeth, Nora, Käthchen, Orlando, diverse Nebenfiguren – meist weibliche yeah! – entindividualisierte, fragmentarisierte Figuren des Postdramatischen, sie spielen yeah! sich selbst genauso authentisch, wie Sie, Ihre Mutter oder sonstwen. Sie gehen der Frage nach, ob und inwiefern die sogenannte kreative Klasse yeah! yeah! yeah! wirklich, wie manche behaupten, zum Vorbild für zukünftige Arbeitswelten taugt: Sie exhibitionieren ihre Produktionsbedingungen, sie kämpfen gegen ihre eigene Abschaffung und nennen es Arbeit. WOW! Am Ende des fordistischen Zeitalters kann den Gesellschaften doch nichts Besseres passieren, als dass alle, die noch nicht Manager sind, freie Künstler werden – Yeah and WOW!

von WUWEI REKORT LOEW
Deutschsprachige Erstaufführung
mit Anja Bilabel, Nicole Horny, Angelika Sieburg sowie Jugendlichen Experten der Arbeit(slosigkeit) aus Gelsenkirchen, Recklinghausen, Oberhausen
Ausstattung: Andrea Uhmann
Produktionsdramaturgie und kulturpädagogische Leitung: Heike Kortenkamp
Text und Konzept: Steffen&Lars Popp, Heike Kortenkamp, Ensemble
Sound: Oliver Augst und Marcel Daemgen
Regie und Video: Sabine Loew
Produktion: WUWEI REKORT LOEW in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und RE/init e.V. Recklinghausen. Gefördert mit einer dreijährigen projektgebundenen Konzeptionsförderung vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Minsterium für Wissenschaft und Kunst, der Bodo-Sponholz-Stiftung.
Organisation: Hartmut Nawin-Borgwald
Premiere am 22.09.11 im Studio des Künstlerhauses Mousonturm Frankfurt
Weitere Vorstellungen: 23.-25.09. / 27. und 28.09. Ka.3 Re/Init e.V. Recklinghausen / 16.-19.11. beim Festival „Werktage“ (im Doppelpack mit dem „Ameisenreport“ von scharpff & team) in den Landungsbrücken Frankfurt // 05. und 06.05. 2012 i-camp/Neues Theater München //  15.10.2013 Theater der Stadt Marl //  09.,10.,15. und 16.04.14, Studio des Künstlerhauses Mousonturm Frankfurt //
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Human Checkpoint

Performance

Eine Straßensperre der israelischen Armee zwischen Ramallah und Jerusalem: Täglich werden hunderte Palästi­nenser der Kontrolle unterzogen. Die SoldatInnen sind überfordert, bürokratisch, ag­gressiv. Eine dritte Partei mischt sich ein: die Frauen der Hilfsorganisation „Machsom Watch“ (Checkpoint Wache). Sie versuchen zu verstehen, zu helfen, zu schlichten. Drei von Ihnen ge­währen Einblicke in die hochexplo­sive Grenz-Situation, die aufgeladen ist mit Vorurtei­len, Bürokratie, Angst und Gewalt. Basierend auf dem protokollarischen Roman „Winter in Qualandia“ der Tel Aviver Journalistin Lia Nirgad wird der absurde Alltag an ei­nem Ort bezeugt, an dem sich die Emotionen und politischen Verhältnisse unserer Zeit ballen – exemplarisch für viele Orte auf der Welt, an denen Mensch und Macht aufeinandertreffen.

von WUWEI REKORT LOEW
nach dem Roman „Winter in Qualandia“ von Lia Nirgad
Deutschsprachige Erstaufführung
mit Anja Bilabel, Nicole Horny, Angelika Sieburg
Ausstattung
: Andrea Uhmann

Dramat. Beratung: Heike Kortenkamp
Dramaturgie: Steffen Lars Popp
Sound: Oliver Augst, Marcel Daemgen
Regie: Sabine Loew
Gefördert von: Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt am Main, dem Referat für Internationale Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main „Jubiläumsprogramm 30 Jahre Städtefreundschaft mit Tel Aviv-Yafo“, dem Fonds Darstellende Künste e.V., dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft u. Kunst u. der Ruhrfestspielstadt Recklinghausen
Premiere am 09.09.10 im Studio des Künstlerhauses Mousonturm Frankfurt >> Weitere Vorstellungen: 10., 11. und 12. 09. / / 01., 02., 03. und 04.11. (Romanfabrik Frankfurt) / 09. und 10.11. (Ruhrfestspiele Recklinghausen) // 09.,10.,15. und 16.04.14, Studio des Künstlerhauses Mousonturm Frankfurt //
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Control.Remote.

Tanzperformance

Du, dein Körper und die Maschine: Eine binäre ménage à trois, ein Amalgam aus Tech-Prothesen und Projektionen in den Cyberraum. Zwei Performerinnen im Technologie-Geflecht, im Spiel von Verschaltung und Überlagerung – Microsl@ves oder Cyborgbodies, das ist hier die Frage.
Wohin wird die Reise gehen, wenn alles und jeder schon drin ist, im digitalen und kapitalen Netz. Ein Abend zwischen Automaten, Schweißflecken, kybernetischen Sounds und angewandter Informationstheorie – im Wettstreit von Zufall und Programmierung.

von Profi Kollektion, mit Unterstützung von helfersyndrom
mit Vivien van Deventer und Isabelle Drexler
Sound/Programmierung: Falk Hübner
Ausstattung/Bild: Katja Kämmerer
Dramaturgie: Steffen Lars Popp
Regie: Jan Deck, Katja Kämmerer
Premiere am 16.04. im Gallustheater, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 17. und 24.04. // sowie am 21. (21.30 Uhr) und 23.05. (18.00 Uhr) in den Landungsbrücken //
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Interaktivität

Theorie

Interaktivität ist das Schlüsselwort der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, das ihre spezifische Differenz und den Vorsprung gegenüber ‚alten‘ Print-, Ton- und Bildmedien markieren soll. Aus den jeweiligen Perspektiven verschiedener geistes- und naturwissenschaftlicher Disziplinen wird der Begriff der Interaktivität definiert und die Bedeutung neuer, interaktiver Medien für die Gesellschaft herausgearbeitet. Die Beiträge widmen sich dabei einer anspruchsvollen Begriffsbildung und entwickeln ein vielschichtiges Gerüst von Interaktivität. Darüber hinaus stehen Ausprägungen und Anwendungen interaktiver Verfahren im Spannungsfeld von Politik und Recht, Bildung und Wissenschaft, Technik und Kunst im Mittelpunkt. So entsteht ein umfassender Reader für jeden, der sich mit Möglichkeiten und Grenzen von Interaktivität beschäftigt.

Das Buch enthält auch den Beitrag:
Jens Heitjohann, Steffen Popp: „Redirecting the Net – Theatrale Streifzüge zwischen Biotechnologie und Semiotik“

Frankfurt am Main: Campus Verl. 2004, 348 S. (Abb., Tab.)
Serientitel: Interaktiva – Schriftenreihe des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI), Gießen
ISBN: 3-593-37603-2

Mehr Infos direkt beim Zentrum für Medien und Interaktivität oder beim Campus-Verlag, wo das Buch genauso erworben werden kann, wie bei Amazon.

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Medienautor-Projekte

Im Rahmen meines einsemestrigen Engagements an der Hochschule der Medien Stuttgart im Studiengang Medienautor entstanden u.a.:
– Ein zehnminütiger Kurzfilm über den Asylanten Mohammed Mohammed
– Drei Radiosendungen der Nobelstraße 10 im Hochschulradio Stuttgart (Download hier)
– Die Audio-CD PROminente UMWELT für das Umweltministerium Baden-Württemberg mit Statements von Prominenten (CD kann beim Ministerium angefordert werden)
– Eine 3D-Logo-Animation für den Dokumentarfilm Bube, Dame, König, Wahl der Conmedia

Drei Soundbits aus der CD PROminente UMWELT:
Christoph Sonntag (Kabarettist)
Werner Schretzmeier (Intendant Theaterhaus)
Hans-Olaf Henkel (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft)

BADEN-WÜRTTEMBERG-ZEITUNG 4/2004 // Promis für die Umwelt – eine bunte Collage auf CD und im Internet
Eine gute Idee: Minister Stefan Mappus wirbt mit einer Schar von Prominenten für den Umweltschutz – auf einer jetzt erschienenen CD „PROminente UMWELT“, die unter oeffentlichkeitsarbeit@uvm.bwl.de kostenlos angefordert werden kann, solange der Vorrat reicht…
Zu hören ist ein bunter und ausgesprochen interessanter Strauß persönlicher und individueller Ansichten von Wieland Backes bis Erwin Staudt, voll Äffle und Pferdle bis zu Sonia Schrecklein, von Jule Neigel bis Hans-Olaf Henkel. „Entscheidend ist, dass wir alle bereit sind, mit unserer Umwelt verantwortungsvoll umzugehen, unser Verhalten zu überdenken und – wenn nötig – auch zu ändern. Wir müssen dafür arbeiten, dass Umweltfragen weiter auf der Tagesordnung bleiben, da wird prominenter Zuspruch helfen“, sagte Minister Mappus bei der Vorstellung dieser Aktion. Studenten haben im Rahmen ihrer Ausbildung Prominente interviewt. Herausgekommen sind 24 Meinungen, Befürchtungen, Ratschläge and Hoffnungen – ein breites Spektrum und ein großer Talentnachweis der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart, Studiengang Medienwirtschaft.

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