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Festivalkater und finales Buchkämmen

Es ist geschafft! Ich leihe mir die Worte meiner Orga-Kollegin Julia Hansleimer:

13 Nationen, 66,871km Anreise aus aller Welt, 239 Gastkünstler (davon: 165 aus dem Ausland), 81 Veranstaltungen, 116.432 Telefon-Minuten, 10.745 Mails, 478,6 Liter Kaffee, 63 Versionen Grob-Dispo, 11 Korrekturfahnen Deckblatt Arbeitsbuch, 8.748 Blatt Papier, 42.500 Flyer, 367 kopierte CD/DVDs, 9 Tage Festival, durchnschnittlich 40h Schlaf …

Ich benötigte erstmal ein paar Tage, um in den Alltag zurückzufinden – und hier darüber zu posten. Alles in allem: dieses Festival war eine echte Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde; hier gibt es eine erste Presse-Echo-Übersicht. Mehr folgt nach der Sommerpause.

Ach so: Gesondert erwähnen sollte ich vielleicht diesen Artikel der Gießener Allgemeinen über meine Schizophrenie. Äußerst passend: denn zügig nach dem Büchnerfestival habe ich mit dem letzten Durchlauf durch mein Romanmanuskript Haus der Halluzinationen begonnen, bevor es in die Endkorrektur und den Satz geht:

Haus der Halluzinationen Manuskript

Das wurde auch höchste Eisenbahn – immerhin soll das Ding im Herbst bei Hablizel erscheinen!

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Theatertoyotatollwuttext

Künstler – was die tun, kann man nicht Arbeit nennen.
Gustave Flaubert: Wörterbuch der Gemeinplätze. Zürich. Hafmans, 1998

Hallo, hier spricht der Autor! Damit ich auch mal für 15 Minuten hier vorkomme! Damit hier auch mal ein Mann vorkommt! Noch stellen wir schließlich die Mehrheit auch in der Kreativwerkbranche! Okay, eigentlich ja der Herr vom KBB. Künstlerisches Betriebsbüro. Also Verwaltung. Durch mich gehen eigentlich so alle Abläufe hindurch. Im Theater funktioniert das nämlich gar nicht anders als bei Toyota. Nur liefern wir nicht kontinuierlich Qualität wie die, warum auch immer. Weiterlesen