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Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
Außerdem kann man sich im UNversum bzw. der zugehörigen UNcyclopedia über diverse UNdinge informieren. Oder auch selbst über solche berichten.
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UNkonversationslexikon

Konversationslexikon des UN

UNkonversationslexikon

Hier kommen alle Phänomene rein, die irgendwie UN sind, z.B.:

- Paradoxa, logische Schleifen, Science-Fiction und andere Hirnverknoter.
- Phänomene, die eigentlich unmöglich sind, aber trotzdem existieren
- Oder die in unserer Welt nicht möglich sind - möglicherweise aber in einer anderen oder der nächsten...
- Oder die unserem Universum funktionieren könnten, aber erst noch entdeckt werden müssen

Das UNsoziale Buch - Ein Einwurf zur E-Book-Kontroverse

Kaum ist die Buchmesse vorbei, rauscht es ganz schön im digitalen Blätterwald zum Thema E-Book. Vor allem nachdem Helge Malchow (KiWi) dem Verlags-Newcomer Amazon viel Glück wünschte.

UNbücherlisten

Ich liebe Listen. Weil sie etwas Vergebliches versuchen: Ordnung in etwas zu bringen, was sich dem doch stets entzieht. So fand ich auch die Bloggeraktion "Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen" eine schöne Idee. Wenn auch von vorneherein klar war, was sich da so an Ringeherren und Zauberlehrlingen auf den vordersten Plätzen finden würde.

UNKunst

Es gab keine Parks im Stadtzentrum von Nio, Grund und Boden waren zu kostbar, sie für Annehmlichkeiten zu verschwenden. Er geriet tiefer in die breiten, glitzernden Straßen, durch die er schon so oft geführt worden war. Er kam zur Saemteneviastraße und überquerte sie hastig, da er eine Wiederholung des Alptraums vermeiden wollte. Jetzt war er im Bankenviertel. Banken, Bürogebäude, Verwaltungsgebäude. War ganz Nio Esseia so? Riesige, glänzende Kästen aus Stein und Glas, enorme, prunkvolle, überdimensionale Pakete, leer, leer.
Als er an einem Erdgeschoßfenster mit der Aufschrift Kunstgalerie vorbeikam, trat er ein, weil er glaubte, er könnte der moralischen Klaustrophobie der Straßen entkommen und Urras' Schönheit in einem Museum wiederfinden. Aber alle Bilder in dem Museum waren mit Preisschildern an den Rahmen versehen. Er betrachtete einen kunstvoll gemalten Akt. Auf einem Schild stand 4.000 IWE. "Das ist ein Fei Feite", sagte ein dunkler Mann, der lautlos an Sheveks Ellbogen auftauchte."Vor einer Woche hatten wir noch fünf. Der größte Hit auf dem Kunstmarkt seit langem. Ein Fete ist eine sichere Investition, Sir."
"Von viertausend Einheiten können in dieser Stadt zwei Familien im Jahr leben", sagte Shevek.
Der Mann sah ihn an und sagte gedehnt: "Ja, Sir, dies ist eben Kunst."
"Kunst? Ein Mensch macht Kunst, weil er muß. Warum wurde das gemacht?"
"Sie sind Künstler, nehme ich an", sagte der Mann jetzt unverhohlen unverschämt.
"Nein, ein Mann, der Scheiße erkennt, wenn er sie sieht!" Der Kunsthändler wich zurück. Als er außer Sheveks Reichweite war, sagt er etwas von Polizei. Shevek verzog das Gesicht und verließ die Galerie.

(Ursula K. Le Guin: Die Enteigneten. Bellheim: Phantasia Paperback, 2006, S. 194)

Siehe auch UNerklärliche Kunst.

UNunterbrochen das Universum ändern

Auch ein schönes Beispiel für meinen neuen tag "Realexistierender Fiktionalismus":

Wenn ich jetzt die Vernetzung in ein globales, nein, ein universales Verhältnis setze, ich bin vernetzt mit dem Universum, als, jetzt werde ich, wie sie sehen, das Universum ändern. [Dreht an seiner Uhr.]
Haben Sie gesehen: anderes Universum, anderes Universum. Wenn man das versteht, daß man ununterbrochen das Universum ändert, fühlt man sich ganz anders - im Universum. Dann ist es das Opfer und nicht ich...

UNKontrolle

Schreiben bedeutet Kontrolle. Aber gleichzeitig geht es auch darum los zu lassen, denn wunderbare Dinge geschehen während man schreibt. Du weißt nicht, was als nächstes passiert. Dafür musst Du es außer Kontrolle geraten lassen. Wenn man es völlig kontrolliert, wenn man es durchplant, stirbt es. Dann hat es keine Seele. Es wird zu einem leblosen Ort. Darum liebe ich es zu schreiben. Ich möchte wissen, was als nächstes passiert.

(Mark Z. Danielewski, siehe hier.)

 

Freies UNStadttheater in der Netzgesellschaft- die Zukunft?

Auf Nachtkritik wird aktuell eine sehr interessante Diskussion über die (institutionelle) Zukunft des Deutschen Theaters geführt. UNbedingt lesenswert!

UNjournalismus in "Theater Heute"

In der Ausgabe #7, Juli 2011, von Theater Heute, werde ich im leitenden Themen-Artikel "Fahrendes Volk" von Bernd Noak - nach Statements von Bühnenverein-Präsident Klaus Zehelein zur Situation der Landesbühnen - wie folgt zitiert:

UNerklärliche Kunst

UNterstützt das UNmögliche ...

... und beteiligt euch an der Unterstützung des Festivals "frisch eingetroffen" von zeitraumexit Mannheim.

Früher hieß es Mäzenatentum. Heute ist es breiter aufgestellt und nennt sich Crowdfunding. Und ist ziemlich in. So ist es auch eines der vielen Themen beim morgen startenden kulturpolitischen Bundeskongreß Netz.Macht.Kultur. (auf dem ich mich auch rumtreiben werde.) Wie so oft konzentriert sich das ganze aber derzeit noch häufig auf den IT-Bereich.

Zeitraumexit Mannheim, der einzige Leuchtturm der freien Theaterszene südlich von Frankfurt und nördlich von München, hat die Zeichen der Zeit erkannt und lädt dazu ein, auf startnext auch avancierte Zukunftstheaterkultur zu fördern.

Passenderweise heißt es auch in der Beschreibung zum Festival "Wunder der Prärie":
Das Unmögliche denken, das Unmögliche wollen und das Unmögliche tun.

Dem stet nichts hinzuzufügen!

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