Skip to Content

Das UNmögliche nicht einfach in das Allgemeine assimilieren, sondern es Ausstellen wie die Populärkultur. Dem UNmöglichen aber zugleich immer Form verleihen wollen wie die Hochkultur. Post-Pop-Art sozusagen - aber im Sinne einer hochkulturellen Neu-Durcharbeitung des Pop: ein Paradox, POPP-Art also. Wer es noch unverständlicher wissen will, lese diesen Essay von Friedrich Friederichsen. Mehr Informationen zum Paradox der PoppKultur gibt es hier.

Alles zu Theorie und Theater der PoppKultur findet man unter HIRN HAND HERZ der Arbeitspalette. Wer oben auf ein Bildchen klickt, gelangt direkt zu einer Inszenierung.
Bücherwürmer können sich durch die Exzerpte aus den Wechselwetterwolken fressen.
Außerdem kann man sich im UNversum bzw. der zugehörigen UNcyclopedia über diverse UNdinge informieren. Oder auch selbst über solche berichten.
Gäste können - unter Angabe der Email - kommentieren. Wer sich (unten links) registriert, kann darüberhinaus selbst UNartikel verfassen.


UNphysikosophie

Physikosophie des UN

Physikosophie des UN

Physik und Philosophie des UNversums

UNsoziales UNternet

Recht hat Tim Berners-Lee, der "Erfinder" des Internet, mit seiner Mahnung, dass die Geschäftsstrategien von Facebook, Apple und Co grundlegende Prinzipien des Netzes nicht nur schleichend, sondern eigentlich sogar dreist offensichtlich unterminieren. Dringend nachzulesen hier.

Dabei hat doch gerade eine neue Studie herausgefunden, dass Online-Menschen entgegen der gängigen Vorurteile vom einsamen Pickel-Nerd, sozial, politisch und kulturell deutlich aktiver sind als die Netzverweigerer. Dieses hier.

Jetzt müssen wir Netizens nur noch kapieren, dass auch die süssen Kommunikations- und Konsumparadiese der genannten Firmen einen Preis haben. Die eigenen Daten nämlich. Und die Freiheit der Wahl.

Zeit, sich mal wieder zu fragen, wofür wir das Netz eigentlich geschaffen haben und bewohnen. War da nicht mal etwas mit freiem Wissen, freier Kommunikation, freier Interaktion? Ist es das Bequemlichkeitsversprechen der walled gardens wirklich Wert, diese Werte einfach so erodieren zu lassen? Ausgerechnet im Zeitalter der social networks wäre das doch erstaunlich UNsozial, oder nicht?

UNstabil

... ist die Vergangenheit die Gegenwart die Zukunft. Wege entstehen beim Gehen.
Aber nur für den, der geht.
Man kann sich aber auch wie Woyzeck damit plagen, dass aller Boden instabil sei: "Es geht hinter mir, unter mir stampft auf den Boden hohl, hörst du? Alles hohl da unten." Und ist dann wie paralysiert angesichts der potentiellen Gefahren, stolpert auf der Flucht vor der permanenten Krise durch die Welt. Manch einer lässt sich auch gerne zur Beruhigung Wiegen und Treiben auf dem medialen Meer.
Oder man ist gemeinsam mit der Kanzlein "stolz auf die deutsche Stabilitätskultur." Und verschiebt damit die Realität der Krise bloß auf später, bläht sie damit nur weiter auf, während man weiter fröhlich auf der Stelle tritt, hier im Versicherten ist es doch so schön. Zumindest bis zur nächstgrößeren Krise.
Der Klimawandel lehrt uns jetzt endgültig, dass wir selbst die größten Veränderer sind, die Welt wieder UNsicher(er) machen - zum Guten wie Schlechten. Nicht alles muss man mitgehen, nicht alles, was sich Fortschritt nennt, führt auch an schönere Orte. Stehenbleiben oder ziellos sich treiben lassen aber bedeutet in jedem Fall, irgendwann weggespült zu werden.
Gehen heißt Risiken eingehen, mit Wegen experimentieren, in die Krise hineingehen. Heißt, die Realität nicht einfach hinzunehmen, die Autorität über die mannigfaltigen möglichen Welten, die wir selber sind, zurückerobern. Mit allen ihren Konsequenzen. UNausweichlich in jedem Fall.

Urknall des UN

erste knackpunkte für die diskussion über das UNversum:

UNcyclopedia

Die Sammlung und Beschreibung von UN-Phänomenen im

- UNkonversationslexikon
- UNwörterbuch
- in der UNgeographie
- der UNphysikosophie
- oder im Bereich UNbearbeitetes.

Schreibregeln

- Jeder darf im UNversum schreiben.

- Zum Schreiben muß man sich lediglich anmelden.

- Wer im UNversum schreibt, stimmt zu, dass seine Inhalte der Creative Commons Lizenz CC-BY-NC-SA 3.0 unterliegen. Heißt, andere dürfen diese Inhalte nutzen, aber nur unentgeltlich, unter Namensnennung und zu denselben Bedingungen wie der Inhalteersteller.

Das UNversum

Offenkundig gibt es, wie wir zeigen werden, kein Universum; es gehört zum Wesen der Welt, dass es mehrere Welten gibt, denn gäbe es nur eine, wäre sie das Universum.
(Alain Badiou: Logiken der Welten. Zürich-Berlin: diaphanes, S. 122)

Der Teil der Utopie, der uns am meisten zu sagen hat, ist also der, der der Machbarkeit den Rücken wendet.
(Italo Calvino: Kybernetik und Gespenster. München/Wien: Hanser, S. 83)

Inhalt abgleichen