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THEORIE

Thesen, Essays, Reflexionen

Die Wahrheit der Kunst im Zeitalter des Digitalen

- Plädoyer für die Passion des Paradoxes -

Wahrheit ist eine Ameisenidee. Viel wichtiger als Wahrheit ist Phantasie.
(Heiner Müller)

PROLEGOMENA

-In der Kunst gibt es weder eine Autonomie beanspruchende Poetik oder Theo­rie noch eine autonome Praxis. Das eine ist nie ohne die Kritik durch das ande­re denk- und machbar. Theorie und Praxis der Kunst sind ein auszuhaltendes produktives Paradox.

-Dieser Text versucht sich also an einem unmöglichen Diskurs: einer Art para­doxalen und unabgeschlossenen Phänomenologie / Philosophie der künstleri­schen Theorie und Praxis. Er folgt einerseits dem Gestus einer kühnen Behauptung, andererseits dem eines work in progress.

-Ein Paradox besteht aus zwei sich gegenüberstehenden Polen, deren Spannungs­verhältnis in einem weder dialektischen (nach Synthese strebenden) noch dis­junktiven (sich beide Pole unterordnenden) Dritten ausgehalten wird. Die fol­gende Fragmente behaupten für die ersten beiden Elemente die Namen Phanta­sie und Physis, für das dritte den Namen Pathos.


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Shakespeare Goes Gothic

Mal wieder eine Arbeit über Shakespeare also, noch dazu über den ausgiebig besprochenen »King Lear«. Um sie zu rechtfertigen: Sie will sich dem Klassiker aus einer selten angewandten Perspektive nähern: mit Fragestellungen aus der Erzähltheorie. (...)
Zwei eng miteinander verzahnte Problemkomplexe stehen im Mittelpunkt:
die Untersuchung des Dramas in Bezug auf Schauertechniken einerseits, seine Stellung im Feld der phantastischen Literatur andererseits. (...)
Warum ausgerechnet »King Lear«? Begegnen wir in »Hamlet«, »Macbeth« und »Titus Andronicus« immer wieder Elementen des Grauens und der Phantastik (Hexen, Prophezeiungen, Geistern und vor allem Morden), läßt sich in »King Lear« auf den ersten Blick nicht viel davon ausmachen –- außer die selbst innerhalb Shakespeares ŒOuvre außerordentliche Grausamkeit der Morde und das zentrale Thema des Wahnsinns.
Eben dieses Thema, Motiv auch zahlreicher phantastischer Geschichten, wird sich im Laufe der Arbeit als zentraler Anknüpfungspunkt erweisen. Er erlaubt es uns, über die Konzepte der unreliable narration und der possible worlds eine Brücke von der Dramenanalyse zur Erzähltheorie zu schlagen.

Überarbeitete und erweiterte Hausarbeit im Rahmen eines Seminars zum Thema »Faszination des Grauens« am Institut für Anglistik der Justus-Liebig-Universität Gießen.


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Das Büchlein kann über die Phantastische Bibliothek Wetzlar für 5.- € erworben werden.

Coburgs Weg ins Dritte Reich

Analyse der völkischen Bewegungen in meiner Heimatstadt 1919 bis 1931. Überarbeitete Facharbeit Geschichte.


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Weiterführende Links:
Coburg in der Zeit des Nationalsozialismus
Braune Keimzelle

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